Wir wohnen in Sankt Augustin, einer Stadt ziemlich genau zwischen Köln und Bonn.

Von Kindesbeinen an galt meine Liebe Hunden und Pferden. Mein größter Traum – ein eigener Hund- scheiterte zunächst an dem Votum meiner Eltern. Dadurch kamen viele Nachbarshunde in den Genuss langer Spaziergänge, Streichel- und Spieleinheiten.

Irgendwann kam dann das Versprechen meiner Eltern, dass ich einen Hund bekommen würde, wenn
die Boxerhündin meines Onkels mal Welpen hätte. Oh, man muss sich sehr sicher gefühlt haben, als man dieses Versprechen gab!

Zum Glück täuschen sich ja auch Erwachsene mal und so zog 1981 ein kleiner Boxer namens „Othello“ bei uns ein, den ich ab der vierten Woche mit der Hand großgezogen hatte, weil die Mutter eine Infektion bekam. In den folgenden Jahren begleitete mich „Othello“ dann überall hin, ohne dass wir besondere Ambitionen hatten, einem Verein beizutreten.

Meine Liebe zu den Schnauzern entdeckte ich durch „Sorbas von Tornado“, einem Riesenschnauzer, mit dem ich erstmalig 1993 in den Hundesport hineinschnuppern und 1994 meine erste Begleithundprüfung absolvieren durfte. Als mich dann mein Boxer 1994 verließ war klar, der nächste Hund würde ein Riesenschnauzer.

„Joker von Ermada“ zog dann im Mai 1994 bei uns ein und ich begann mich für Hundesport zu interessieren und im Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 e.V. zu engagieren. Mit „Joker“ machte ich einige Prüfungen AD, BH und VPG 1. Weil mir die Ausbildung und der Sport damals besonders am Herzen lagen, machte ich den Sachkundenachweis für Übungsleiter bereits kurz nach dessen Einführung.
Seit 1998 bin ich zudem als Multiplikatorin für den PSK im Schulungsbereich Teil 1 tätig.

Im Jahre 2003, genauer am 31.05.2003, zog dann mein erster Zwergschnauzer pfeffer/salz bei uns ein. „Willy vom Sirius“, eine „Überredung“ der Züchterin und Freundin, die einfach die Auffassung vertrat, dass dieser kleine Kerl unser Leben bereichern würde. Wie Recht sie hatte! Der Kleine war ein Sonnenschein! Viele schöne Stunden haben wir miteinander verbracht. Willy und Joker waren unzertrennlich. Joker begleitete uns noch bis zum 19.01.2006, dann wollte er nicht mehr und wir waren dabei als er bei uns zu Hause über die Regenbogenbrücke ging. Damit „Willy“ nicht so alleine die Wälder erkunden musste, zog im Februar 2006 ein kleines viel versprechendes Zwergenmädchen bei uns ein. Auch diese beiden schienen unzertrennlich bis dann am 11.09.2006 „Willy“ plötzlich und völlig unerwartet an einem bösen, heimtückischen Virus viel zu früh verstarb.

Selbstverständlich nur um nicht alleine in Urlaub fahren zu müssen, nahmen wir dann „Al Capone vom Sirius“ in Pflege.
„Pöni“ oder „Prinz Mukelchen“ genießt sie bis heute.

In der letzten Zeit haben wir dann immer mehr Spaß an Ausstellungen gefunden und unser Interesse an der Zucht wurde geweckt. Da unsere „Zulu“ uns in vielen Punkten überzeugt hat, haben wir uns entschlossen, einen Zwinger im PSK anzumelden. Ob der gewählte Zwingername „ADVOKAT´S“ berufliche oder alkoholische Hintergründe hat, erzähle ich lieber mal im kleinen persönlichen Kreis.